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Der Valerio aus der hedonistischen Interpretation von  Leonce und Lena bei Schauspiel Bonn (neue Leitung: Nicola Bramkamp mit Beginn der Spielzeit), die vor allem sehr komisch ist, einen Erzählspielsing-Allrounder als Georg Büchner kommentierend einsetzt und mich in ihrer frechen Direktheit an Jürgen Flimms legendäre Inszenierung aus den Achtzigern im Zirkuszelt erinnert, gar nicht so stilfern. Viel Action, viele Gags, manche nur Kalauer, manche an der Schmerzgrenze ….,leider gegen Ende weniger, etwas Variete, ein wenig Crossover. Sehr starke Schauspieler. Das Publikum jubelte, die jungen Leute waren begeistert, und die Älteren sehr angetan…aber selbst diese Inszenierung war vor Weihnachten nur halb gefüllt. Der Zustand des deutschen Stadttheaters verrät etwas über den Zustand der Republik….

(ausführliche Besprechung später)

http://www.theater-bonn.de/spielplan/spielorte/kammerspiele

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