gerade die Kunst zeichnet sich ja durch Verabsolutierung des Relativen aus
eine Verabsolutierung der Verschiedenheit
starkes kulturelles Kapital gepaart mit Leiden an sich, der Existenz oder dem Alltag
und basiert durch ökonomische Enge
auf einem Spiel sich gegenseitig ablehnender Ablehnungen
einem Spiel sich gegenseitig überschreitender Überschreitungen
allein vorbehalten den Bourgeois und den Herrschenden
und erst zufrieden, wenn jede Menschlichkeit als Kitsch ausgetrieben
sind die Künstler wohl letztendlich die wahren Monster der Menschheitsgeschichte….
da nicht nur nicht staatskritisch
sondern vor allem herrschaftstragend
obwohl sie die eigentlichen Profis des Stilsicheren sind
aber eben vollkommen unmenschlich
erst vollkommen menschenmöglich im Tod
wenn sie ‚verschwinden’und nur noch ihre vereinnehmbaren Werke zurücklassen

die sich die Nachwelt wie Federn an den Hut steckt… (Jan Berg)

(Beitrag steht zur Diskussion)

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